Abstract
Die wirtschaftliche Entwicklung einer Region auf dem Rücken eines expandierenden Unternehmens muss verschiedene Stakeholder und ihre unterschiedlichen Realitäten be-rücksichtigen, um inklusiv und nachhaltig zu wirken. Damit demokratisch legitimierte Strukturen als primäre Kanäle zur Verteilung von sozialen Dienstleistungen und Wohlstand bei-behalten und sozialer Fortschritt gefördert werden, müssen Begleiterscheinungen des wirtschaftlichen Aufschwungs bezüglich Wohlstandserschaffung, sowie seine Verteilung und Vernichtung, von politischen Entscheidungsträgern berücksichtigt werden. Bleibt die Entwicklungsanalyse nur auf ökonomische Faktoren reduziert, werden beachtliche Veränderungen in den Lebensrealitäten der Bevölkerung ignoriert. Ist die Vernichtung von Wohlstand, seine ungleiche Verteilung und die Deprivation von Menschen in ihren Fähigkeiten ein Resultat einer solchen Entwicklung und ihrer reduzierten Analyse, so wird auch Konflikt ein fixer Bestandteil der gemachten oder zukünftigen Erfahrung sein.

