Arbeitslosigkeit und arbeitsmarktpolitische Strukturreformen in Dänemark seit 1994

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Zitationsvorschlag

Höpflinger, Helmut (2000). Arbeitslosigkeit und arbeitsmarktpolitische Strukturreformen in Dänemark seit 1994. Wirtschaft und Gesellschaft 26 (2), 215–231.
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Abstract

Neben einer überblicksartigen Darstellung der in DK in den letzten Jahren durchgeführten Arbeitsmarktreformen befaßt sich der Text v.a. mit der Frage, wieso trotz einer starken Abnahme der Arbeitslosigkeit nunmehr - im Gegensatz zu den achtziger Jahren - keine nennenswerten Lohnauftriebstendenzen zu beobachten waren. Die Antwort darauf ist umstritten; das dänische Finanzministerium und - wenn auch nicht so explizit - die OECD glauben, daß die Arbeitsmarktreformen (Einschränkungen bei den Leistungen der Arbeitslosenversicherung, strengere "Verfügbarkeitserfordernisse" für die Arbeitslosen, intensive "Aktivierung" der Arbeitslosen u.a.m.) einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion der strukturellen Arbeitslosigkeit geleistet haben. Gegen diese Sichtweise können jedoch begründete Zweifel angemeldet werden. Eine Analyse der Wirkungen der Reformmaßnahmen auf das Arbeitskräfteangebot zeigt, daß diese wahrscheinlich nur mäßig ausfielen, so daß sich die Frage erhebt, ob nicht andere Faktoren die relative Inflationsstabilität bewirkt haben.

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