Über Beschäftigungswirkung und Erfolgsbedingungen von Arbeitszeitverkürzungen. Ein Literatureinblick

Download

PDF

Zitationsvorschlag

Schwendinger, Michael (2015). Über Beschäftigungswirkung und Erfolgsbedingungen von Arbeitszeitverkürzungen. Ein Literatureinblick. Wirtschaft und Gesellschaft 41 (1), 107–125.
Creative Commons License

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.

Copyright (c) 2015 Wirtschaft und Gesellschaft

Abstract

Für mehrere Dekaden war das Thema „Arbeitszeitverkürzung“, dieser Evergreen wirtschaftspolitischer Streitkultur, nun schon scheintot und aus dem öffentlichen Diskurs verbannt. Mittlerweile scheint es – anlässlich der wirtschaftlichen Dauerkrise, hoher und steigender Arbeitslosenziffern in Österreich und Europa sowie den vielfältigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen (Stichworte: Gendergerechtigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, alternsgerechte Arbeitsverhältnisse, Prekarisierung, ökologische Nachhaltigkeit etc.) – im Jahre sieben der Post-Lehman-Ära allmählich wieder salonfähig zu werden. Leider ist das Thema seit eh und je stark emotional überfrachtet: von GegnerInnen in Bausch und Bogen verteufelt, von BefürworterInnen über Gebühr idealisiert. Werden anstelle einer nüchternen, sachlichen Diskussion jedoch lediglich ideologische Keulenhiebe ausgetauscht, ist damit zumeist niemandem so recht gedient. Dieser Beitrag unternimmt deshalb den Versuch, die Debatte um das Thema Arbeitszeitverkürzung etwas zu versachlichen. Nach einigen einleitenden, theoretischen Bemerkungen wird ein umfassender, länderspezifischer Literatureinblick zum Thema „Beschäftigungseffekt“ von Arbeitszeitverkürzungen gegeben, um abschließend einige Schlussfolgerungen aus der analysierten Literatur herauszudestillieren.

Download

PDF