Unsterblichkeit für einige wenige: Schürz, Martin (2026): Überreichtum und Todesangst.

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Hofmann, Julia (2026). Unsterblichkeit für einige wenige: Schürz, Martin (2026): Überreichtum und Todesangst. Wirtschaft und Gesellschaft 52 (3). 10.59288/wug523.%p
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Book review

Schürz, Martin (2026): Überreichtum und Todesangst.

Abstract

Warum wollen Überreiche wie Peter Thiel oder der Multimillionär Bryan Johnson unsterblich werden? Und warum soll das nur ihnen vorbehalten bleiben? Das Buch behandelt die letzte Grenze, die selbst die Überreichen bislang nicht überwinden konnten: den Tod. Mit Anleihen aus Ökonomie, Psychoanalyse, Philosophie und Literatur seziert Schürz die Todesangst der Reichen als „Gottmensch-Komplex“. Die Überreichen verfolgt eine Ohnmachtsangst, die zu immer neuen Unsterblichkeitsfantasien führt. Hierdurch bildet sich gleichzeitig eine „politische Ökonomie der Unsterblichkeit“ heraus, in der Lebensverlängerung zur käuflichen Ware für wenige wird. Am Ende plädiert das Buch dafür, weniger über ewiges Leben nachzudenken als über Solidarität und Lebensqualität für alle.

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