Die Bildungsstruktur der Beschäftigung in Wien 1991-2001

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Mesch, Michael (2006). Die Bildungsstruktur der Beschäftigung in Wien 1991-2001. Wirtschaft und Gesellschaft 32 (4), 471–503.
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Abstract

Für den Zeitraum 1991 bis 2001 ist e i n weiter gestiegenes Bildungsniveau der Berufstätigen in Wien festzustellen. Beim Vergleich der Entwicklungen der Bildungsstrukturen in Wien und Österreich in diesem Zeitraum fallen erhebliche Unterschiede auf, vor allem die wesentlich schwächere Abnahme des Pflichtschulanteils und die deutlich stärkere Zunahme des Anteils der Universitätsabsolventinnen in Wien. Die Bildungsstruktur der Beschäftigung in der Bundeshauptstadt erweist sich im Vergleich zur Österreichischen als stärker polarisiert: Der Anteil der Berufstätigen mit Matura oder einem höheren Bildungsabschluss war in Wien 2001 deutlich höher, der Anteil der mittleren Bildungsabschlüsse (Lehre, BMS) wesentlich geringer und die Quote der Pflichtschulabsolventinnen etwas höher als österreichweit Die Bildungsintensität des Wiener Dienstleistungssektors war 2001 deutlich höher als im Bundesdurchschnitt Die Bildungsstruktur des tertiären Sektors der Bundeshauptstadt zeichnete sich durch einen stark überdurchschnittlichen Anteil von höher und hoch qualifizierten Erwerbspersonen , eine weit unterdurchschnittliche Quote von Berufstätigen mittlerer Qualifikation und einen leicht überdurchschnittlichen Anteil von gering Qualifizierten aus. Der deutliche Vorsprung des Wiener Dienstleistungssektors in Bezug auf die Bildungsintensität resultiert überwiegend aus größeren Anteilen höher und hoch qualifizierter Berufstätiger in den einzelnen Wirtschaftsklassen dieses Sektors (Bildungsstruktureffekt). Bestätigung findet die von den Ansätzen der Standorttheorie her zu erwartende räumliche Konzentration von wissensintensiven Dienstleistungen in der Metropole.

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