Erste Ergebnisse einer personenbezogenen Analyse der Beschäftigung Österreichs

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Biehl, Kai (2001). Erste Ergebnisse einer personenbezogenen Analyse der Beschäftigung Österreichs. Wirtschaft und Gesellschaft 27 (4), 467–507.
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Abstract

Der Österreichische Arbeitsmarkt ist flexibler, als oft behauptet wird. Dies gilt nicht nur für den Bereich der laufend an Bedeutung gewinnenden atypischen Beschäftigungsformen, sondern auch für die vollversicherungspflichtige Standardbeschäftigung. Neben Arbeitszeitfragen ist es hier vor allem auch von Bedeutung, ob die Beschäftigung jahresdurchgängig ist oder nicht. 1999 standen 3,568 Mio. zumindest vorübergehend standardbeschäftigte Personen mit sehr unterschiedlichen Beschäftigungsintensitäten hinter einem Jahresdurchschnittsbestand von 3.012 Mio. Noch immer dominiert mit knapp 70% die jahresdurchgängige Beschäftigung, aber darüber hinaus waren über 1 Mio. Personen mit teilweise erheblich kürzeren Dauern beschäftigt. Neben der Arbeitsmarkterneuerung ist es vor allem die sehr hohe Betroffenheit von Arbeitslosigkeit mit unterschiedlichsten Dauern aber auch die Existenz eines großen Personenkreises, der zwischen Standardbeschäftigung und Nichterwerbstätigkeit (bzw. anderen Beschäftigungsformen) hin und her wechselt, welche diesen beträchtlichen Personenüberhang erklären können. Schwankungen in diversen Reservepositionen des Arbeitsmarktes sind nicht nur ein konjunkturelles, sondern darüber hinaus auch ein unterjähriges Phänomen.

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