The Implications for Inequality of Economic and Monetary Union

Autor/innen

  • Andreas Maschke University of Leeds
  • Florentin Kerschbaumer University of Cambridge

Schlagworte:

Einkommensungleichheit, Europäische Währungsunion, Synthetische Kontrollmethode

Abstract

Versprechen von wirtschaftlicher Konvergenz und größerem materiellen Wohlstand
haben den Prozess der wirtschaftlichen Integration Europas stets begleitet. Dessen Auswirkungen auf die Einkommensverteilung innerhalb von einzelnen Ländern haben in der
akademischen Forschung jedoch bisher vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit erlangt.
Dieser Artikel ergänzt die bestehende Literatur, indem er die Folgen der wirtschaftlichen
Integration Europas auf nationale Einkommensverteilungen mittels der synthetischen Kontrollmethode (engl. „synthetic control method“) schätzt. Diese Schätzmethode mildert gängige Bedenken in ökonometrischen Paneldatenanalysen bezüglich der Identifikation von
Effekten. Signifikante Effekte der Euroeinführung – der bisherige Höhepunkt der wirtschaftlichen Integration – werden aus einem Sample von acht Ländern für Deutschland und Spanien gefunden. Von den verschiedenen Wirkungsmechanismen, die in der Literatur diskutiert werden, unterstützen diese Ergebnisse die Wachstumsregime-Perspektive.

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Veröffentlicht

05.02.2022

Zitationsvorschlag

Maschke, A. und Kerschbaumer, F. (2022) „The Implications for Inequality of Economic and Monetary Union“, Wirtschaft und Gesellschaft. Wien, Österreich, 47(4), S. 537–574. Verfügbar unter: https://journals.akwien.at/wug/article/view/77 (Zugegriffen: 27 Mai 2022).

Ausgabe

Rubrik

Artikel