Die Qualität der Arbeit: Ökonomische Theorie und wirtschaftspolitische Implikationen

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Zitationsvorschlag

Ragacs, Christian/Riedel, Monika/Schuh, Ulrich/Wörgötter, Caroline (2005). Die Qualität der Arbeit: Ökonomische Theorie und wirtschaftspolitische Implikationen. Wirtschaft und Gesellschaft 31 (2), 197–228.
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Copyright (c) 2005 Wirtschaft und Gesellschaft

Abstract

Seit dem Jahr 2000 stellt ein mehrdimensionaler Ansatz zur Verbesserung der Qualität der Arbeit einen Kernbestandteil der EU-Beschäftigungspolitik dar, der allerdings nur sehr langsam und auf divergente Weise Eingang in die Wirtschaftspolitik findet. Ein Grund hierfür ist die Komplexität des Ansatzes, die auch dann ersichtlich wird, wenn man sich - wie im vorliegenden Beitrag - nur auf rein ökonomische Aspekte beschränkt. ln den bestehenden Arbeitsmarkttheorien wird die Qualität der Arbeit nicht gesamthaft dargestellt, ja bislang als solche in der Regel nicht einmal thematisiert. Relativ einheitlich stellt sich das Bild noch dar, wenn wir auf die Beziehungen der einzelnen hier untersuchten Qualitätsmerkmale der Arbeit zueinander abstellen. Werden aber die Wirkungen der Arbeitmarktbedingungen auf die einzelnen Qualitätsmerkmale oder auch die Wirkungen der Qualitätskomponenten auf die Wachstumsentwicklung betrachtet, so ist der Befund widersprüchlich. Zum Teil bestehen sowohl klassische Zielkonflikte zwischen Einzelzielen als auch ein Trade-Off zwischen Betroffenengruppen. Es kristallisieren sich jedoch zwei Bereiche heraus, die als frei von derartigen Zielkonflikten erscheinen: Bildungsförderung und Anti-Diskriminierungspolitik.

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