Neue Politikfelder für eine Renaissance der Arbeitszeitpolitik: Eine Annäherung mit Hilfe internationaler Beispiele

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Zitationsvorschlag

Flecker, Jörg/Schönauer, Annika (2010). Neue Politikfelder für eine Renaissance der Arbeitszeitpolitik: Eine Annäherung mit Hilfe internationaler Beispiele. Wirtschaft und Gesellschaft 36 (3), 349–374.
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Abstract

Arbeitszeitverkürzung ist zurück auf der politischen Tagesordnung. Sie kann nicht nur eine bessere Verteilung der Arbeit bewirken, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann auch anderen politischen Zielen dienen, wie etwa der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit, der Verbesserung der Möglichkeiten zur Weiterbildung oder der Verminderung von Arbeitsbelastungen und der Sicherung der Gesundheit. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass Österreich in dieser Hinsicht von anderen Ländern einiges lernen kann. Dieser Beitrag beschreibt Angebote bzw. Maßnahmen der Arbeitszeitpolitik in verschiedenen europäischen Ländern, wie die Möglichkeit zwischen Voll- und Teilzeit zu wechseln, Auszeiten vom Beruf zu nehmen, Bildungsurlaub und Bildungsteilzeit in Anspruch zu nehmen oder für verschiedene Beschäftigtengruppen unterschiedlich lange Arbeitszeiten vorzusehen. Aus dem Überblick wird der Schluss gezogen, dass die anstehende Verkürzung der Arbeitszeit über vielfältige Maßnahmen erreicht werden kann, die sich nicht nur beschäftigungspolitisch argumentieren lassen, sondern auch geeignet sind, dringende Bedarfe in anderen Politikfeldern abzudecken.

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